Lizenziertes Fitnesstraining - Ramona Strixner

Ihre persönliche Trainerin in Erdweg & Dachau


"FAQ" - Fighting Bodies answers Questions


Der Kultsportclub Fighting Bodies und ich wollen zusammen unseren Kunden einen weiteren kostenlosen Service bieten. Es entstand die Idee auch außerhalb des betreuten Trainings Kunden die Möglichkeit zu geben ihre spezifischen Fragen rund um das Training ihrem Trainerteam zu stellen.  

 

Wenn Sie bereits eine Frage formuliert und im Fighting Bodies hinterlassen haben, dann finden Sie auf dieser Seite eine ausführliche Antwort zu Ihrer Fitness-Frage.

Falls Ihnen nun auch eine Frage unter den Nägeln brennt, dann formulieren Sie diese doch einfach beim nächsten Training direkt im Studio.

 

Viel Spaß beim Lesen und hoffentlich viele neue Erkenntnisse! 

 


25.04.2017

Frage 1

Kategorie: Ernährung und Ernährungsplanung

 

Immer häufiger ist in Zeitschriften und Büchern von „LOGI“ als Ernährungsprinzip zu lesen. Was heißt „LOGI“ und was verbirgt sich hinter diesem Konzept?

 

Antwort

„LOGI“ steht für „low glycemic and insulinemic“, also für eine Ernährungsweise in deren Fokus ein niedriger Blutzucker und Insulinspiegel steht. Zentrales Element ist der Glykämische Index (GI). Der GI gibt Auskunft darüber wie schnell Kohlenhydrate aus bestimmten Lebensmitteln in das Blut gelangen. Schnell und leicht verdauliche Kohlenhydrate (Weißbrot, Nudeln, Kartoffeln,...) lassen den Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigen, es kommt zur Insulinausschüttung im Körper und Insulin hemmt den Fettabbau. Das Konzept von LOGI beruht also auf der Annahme, dass der Fettabbau im Körper durch das permanente Niedrighalten des Blutzuckers möglichst wenig blockiert wird.

Im Gegensatz zur Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bilden bei der LOGI – Ernährungspyramide Kohlenhydrate nicht mehr die erste Stufe sondern erst die dritte Stufe. Obst und wertvolle Fette, sowie Milchprodukte und mageres Fleisch umfassen die nunmehr die unteren Stufen. Der Anteil der aufgenommenen Kohlenhydrate liegt bei ca. 25% im Vergleich zu den von der DGE empfohlenen 50-60%.

Die Vorteile von LOGI: Als positiv ist vor allem die bewusste Auseinandersetzung mit den Lebensmitteln zu bewerten. Die Lebensmittel sind meist hochwertig und wenig verarbeitet. Das große Nahrungsvolumen durch einen hohen Gemüseanteil hilft dabei eine negative Kalorienbilanz herzustellen

Die Nachteile von LOGI: Obwohl es das LOGI-Prinzip für sich in Anspruch nimmt, kann diese Ernährungsweise häufig nicht sehr gut und dauerhaft in den Alltag integriert werden. Außerdem tolerieren manche Menschen Kohlenhydrate besser als andere, eine zu starke Reduzierung könnte Trainingserfolge einschränken.  

 

Quellen:

Von Loeffelholz, C. (2015): Ernährungsstrategien in Kraftsport und Bodybuilding.

Albers, T., Worm, N., Segler K. (2013): Der LOGI Muskelcoach.


20.06.2017

Frage 2

Kategorie: Motivation

 

 Wie kann ich mich besser dazu motivieren regelmäßig meine Trainings durchzuziehen?

 

Antwort

Das Thema Motivation ist in der Pädagogik, Soziologie, Psychologie sowie in den Sportwissenschaften zu einem wahnsinnig großen Forschungsbereich geworden. Die Frage nach dem „Warum“ und „Wozu“ menschlichen Handelns, stehen dabei im Mittelpunkt der umfangreichen Forschungen. Was kann also dieser kurze Blog-Beitrag leisten? Zum einen soll der Begriff „Motivation“ knapp von seiner theoretischen Seite her betrachtet werden, zum anderen enthält der Beitrag ein paar Anregungen aus der Trainingspraxis, die leicht umzusetzen sind.  

Motivation bewirkt, dass eine Person aus eigenem Antrieb heraus und mit hoher Anstrengung auf einen als positiv bewerteten Zielzustand hinarbeitet. Dieser aktive Lebensvollzug (Handlung) auf ein konkretes Ziel hin, entsteht aus dem Zusammenspiel von Personenmerkmalen (Motive) und Situationsmerkmalen (Situation oder Anreize). Jetzt kommt die Krux: Beim Vergleich zweier Personen, die beide davon überzeugt sind, dass ein gesunder Lebensstil lohnenswert ist (Motiv) und die beide deutlich zu viel Gewicht auf die Waage bringen (Situation), schafft es eine Person regelmäßig ins Training zu gehen, während die andere Person weiterhin auf der Couch bleibt (Handlungen). Diese Tatsache zeigt, dass Motivation ein Produkt vieler verschiedener Faktoren ist und die Handlung letztlich auch erst dann ausgeführt wird, wenn damit die Erwartung verknüpft ist, dass das Ziel mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht wird.

Wie kommen wir also von der Couch hoch? Wie können wir die Schalter im Kopf umstellen? Wie können wir uns für das Training motivieren?

 

Motivation Tipp # 1

 

„Willst du mit jemandem ein Schiff bauen, wecke in ihm die Sehnsucht nach dem Meer“ - Gert Kupfer

 

Setze dir Ziele, die dich voll und ganz begeistern!

Ein Schiff zu bauen mag anstrengend und unbequem sein, aber die Aussicht, damit auf dem Meer zu segeln, stellt diese Mühen problemlos in den Schatten, für jemand, der das Meer liebt. Für den Sport heißt das nichts anderes. Training ist anstrengend und unbequem für Anfänger und Profis gleichermaßen, aber die Aussicht einen Wettkampf zu gewinnen, die langersehnte Bikini-Figur zu haben oder sich wieder schmerzfrei bewegen zu können, stellt auch das in den Schatten, wenn jemand von seinem Ziel hundertprozentig überzeugt ist.

Fehlt dir also die Motivation an einer Sache dranzubleiben, fehlt dir womöglich ein lohnenswertes Ziel. Es lohnt sich eine Stunde in ein Brainstorming zu investieren, um sich über seine sehnlichsten Wünsche und Ziele klar zu werden.

 

Motivation Tipp # 2

 

„Es ist keiner so verrückt, dass er nicht noch einen Verrückteren findet, der ihn versteht.“ - Friedrich Nietzsche

 

Suche dir Gleichgesinnte und Trainer!

Viele Ziele lassen sich leichter angehen, wenn man nicht alleine ist. Die gegenseitige Unterstützung durch Trainingspartner bringt mehr Spaß und lässt Plateau-Phasen besser überwinden. Ein professioneller Trainer an deiner Seite holt nicht nur das Maximum aus jedem Training raus, er führt dich schrittweise an dein Ziel heran und trainiert auch deine mentale Stärke.

 

Motivation Tipp # 3

 

„Fange nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen“ - Cicero

 

 

5 Minuten gehen immer! Wenn du einfach mal keinen Bock hast, dann kann dir diese simple Technik womöglich helfen. Egal worauf du keine Lust hast, ob Putzen, Arbeiten oder Training: 5 Minuten gehen immer, darum stelle dir einen Timer und leg los. Wenn du nach 5 Minuten abwaschen, arbeiten oder laufen immer noch absolut lustlos bist, dann lass es bleiben, wenn dir die Aufgabe gar nicht mehr so schlimm vorkommt, dann bleib dabei und starte richtig durch!

 

Quellen:

Pekrun, R. (1988): Emotion, Motivation und Persönlichkeit. München.

Rheinberg, F. (2001): Motivationstraining – Motivierung. In: Rost, D. (Hrsg.): Handwörterbuch Pädagogische Psychologie. Weinheim. Seiten 478-482.

Rheinberg, F. (2006): Motivation. Stuttgart.